Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Schreibsucht

Ich weiß nicht, wie es anderen Schreibenden damit geht, aber ich stehe immer wieder einer Angst gegenüber. Der Angst, irgendwann nichts mehr schreiben zu können. Der Angst, irgendwann alles geschrieben zu haben.

Wörter auf Papier.

Meist kommt dann das Leben und schenkt mir eine neue Situation oder einen neuen Blickwinkel.

Doch warum diese Angst? Wo ich doch nicht auf das kreative Schreiben angewiesen bin. Die Betonung auf das kreative Schreiben mache ich deshalb, weil ich meinen Beruf als technischer Redakteur durchaus auf das Schreiben angewiesen bin. Aber das ist eine ganz andere Art des Schreibens.

Ich denke, das kreative Schreiben ist fast zu einer Art Sucht für mich geworden. Es aktiviert zumindest mein Belohnungssystem.

Vielleicht ist der Begriff ‚Sucht‘ falsch. Es lässt sich vermutlich eher so begreifen: Ich könnte ohne das Schreiben leben, wenn es motorisch nicht mehr ginge oder es mir per Androhung des Todes verboten würde. Doch dann hätte ich vermutlich trotzdem immer wieder neue Gedichte und Geschichten im Kopf. Es ist ein Teil von mir und wenn es wegfiele, wäre ich nicht mehr ganz. Es ist also die Angst etwas zu verlieren, was mich selbst ausmacht.

Aber zur Not schreib ich einfach über das Schreiben und warte auf das nächste Geschenk. ;)

© Hannes Hartl, 07. Dezember 2018

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Fragen und Antworten

Angeregt von einem Beitrag auf dem Blog Härzenswort:

Wann, womit, wo und wie schreibst du?

Inzwischen schreibe ich viel im Zug auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg. Meist auf dem Smartphone mit einer simplen Notizen-App.
Manchmal auch mit dem Kugelschreiber auf das nächste verfügbare Papier.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, diese Zugfahrten bewusst für meine Texte und Zeichnungen zu nutzen. So bleibe ich im Fluss. Außerdem ist dann die Zeit im Zug sinnvoll genutzt. Als Extra gibt’s auf Bahnfahrten oft interessante Menschen und Situationen zu erleben. Und man kann sich in der Ferne der Landschaft und des Himmels verlieren. So kommen oft auch die Ideen für die Texte zustande. Meist sehr spontan.
Manchmal beschäftigt mich aber auch ein Thema längere Zeit und formt sich dann irgendwann erst in Worte. Manchmal verfolge ich auch einen sehr konkreten Plan.

Ein Zug, der Blätter aufwirbelt.

Welchen fünf Themen widmest du dich deiner Meinung nach am meisten in deinen Texten?

  • Liebe
  • Natur
  • Gedanken und Gefühle
  • Tagesgeschehen
  • Andere Menschen

Was hat dich dazu bewegt, deine Texte hier zu veröffentlichen?

Ich wollte meine Texte mit anderen Menschen teilen. Eine Zeit lang hegte ich den Traum, Schriftsteller zu werden. Aber es liegt mir nicht, meine Texte zu verkaufen. Daher habe ich mich bewusst dafür entschieden, meine Texte als Hobby zu sehen und die Texte kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Wordpress war für mich zunächst einfach eine Plattform zum Veröffentlichen. Inzwischen liebe ich den regen Austausch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern. Einerseits lese ich hier jeden Tag tolle Texte und finde schöne Fotos oder Bilder. Andererseits kommen interessante und inspirierende Gespräche in Gang.

Warum bleibst du hier anonym oder eben nicht?

Zunächst war ich hier halbwegs anonym, weil es was anderes ist, ob ich meine Texte nur engen Vertrauten zeige oder auf einen öffentlichen Blog stelle. Auch wenn das lyrische Ich nicht immer mit dem realen Ich identisch ist: Es sind doch meist meine Gedanken und Emotionen, die sich hinter den Worten verbergen. Anfangs fehlte mir das Selbstbewusstsein, meinen echten Namen darunter zu setzen.
Als dann die Datenschutzverordnung ihren großen Auftritt hatte, habe ich mich entschlossen: Ganz oder gar nicht. Gar nicht war schnell vom Tisch. Daher steht mein Name seitdem unter meinen Texten und im Impressum.

© Hannes Hartl, 30. November 2018

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Tierisch blöd

Ich hab einen zweiten Blog eröffnet:

http://tierischbloed.wordpress.com/

Dort findet ihr bereits einen ersten kleinen Cartoon.

 

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Umzug

Ich habe mich dazu entschieden, in den nächsten Tagen mein Blog zu WordPress umziehen zu lassen. Das Arbeiten mit WordPress in meinem Praktikum hat mich wieder zu WordPress zurückkehren lassen.

Los gehts!

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4. August 2012 · 5:02

Spannung zum Saisonende!

Morgen geht sie für mich los, die finale Runde bis zum Magistertitel! Jahre der Vorbereitung und der Qualifikation liegen hinter mir und vielen Mitstreitern. Jetzt heißt es, wer holt sich die Meisterschaft – die Meisterschaft der freien Künste, den Magister Artium.
Nur gut, dass nicht nur einer den Sieg davon tragen kann. Dafür hat es jeder auch mit einem der härtesten Gegner zu tun: sich selbst und einem Haufen Fragen. Also Ruhe bewahren, volle Konzentration und dann raus in die erste Runde – alles geben, Treffer erzielen, wenig Fehler zulassen! Einige haben sich schon den ersten Aufgaben gestellt. Doch zunächst bleibt für jeden die Anzeigentafel schwarz. Die Ergebnisse bleiben offen. Die Schiedsrichter entscheiden erst im Nachhinein, wo grobe Fouls begangen wurden und welche Punkte zählen.
Dann noch die Rückspiele überstehen. Neue Regeln gelten, andere Fertigkeiten sind gefragt. Dieses Mal zählt jeder Moment sofort. Wieder ein Haufen Fragen für eine 30-minütige Kür. Da werden schon mal die Knie weich, bevor man raus muss aufs Glatteis. Dann urteilt die Jury. Ein erster Zwischenstand. Aber immer noch keine Gewissheit.
Im Anschluss geht das Warten los. Und wieder Fragen. Darf man auf die Meisterfeier oder muss man in die Relegation? Reichen die Punkte für ein Ergebnis, mit welchem man gute Aussichten in der nächste Liga hat? Wo soll man in Zukunft auflaufen? Viele neue Herausforderungen und schließlich ist es eben doch kein Spiel.

 

 

 

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