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Frohes neues Jahr

Feuertonne

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Brandschutz

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mich zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer ausbilden zu lassen. Die Ausbildung fand in meinem Unternehmen statt und war nur sehr kurz. Aber ich kann es sehr empfehlen.

Wir haben ein paar theoretische Grundlagen gelernt und ich denke, diese hilfen zu verstehen, was man in Fall des Falles beachten muss.
Das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Dabei muss man die Lage von Situation zu Situation einschätzen. Es gibt kein Patentrezept. Niemals sollte man sich selbst in Gefahr begeben und den Helden spielen. Aber allein schon, dass man ein paar Grundregeln kennt und befolgt, kann helfen.

Zusätzlich hatten wir eine kleine praktische Übung mit Feuerlöschern. Es ist ein gutes Gefühl, so ein Ding mal benutzt zu haben. Ich glaube, habe nun weniger Scheu, einen Feuerlöscher auch im Ernstfall einzusetzen. Es ist super einfach. Aber wann hat man mal die Gelegenheit dazu?

Feuerlöscher.

Natürlich hoffe ich, dass ich mein Wissen in diesem Fall nie umsetzen muss. Ich weiß auch, dass ich durch die paar Stunden nicht zum Feuerwehrmann geworden bin. Dennoch hab ich den Eindruck, ein besseres Bewusstsein für mögliche Gefahren zu haben und fühle mich etwas besser vorbereitet.

Durch diesen Lehrgang wurde ich auch angeregt, mich privat mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Da gelten ja dieselben Grundprinzipien.

© Hannes Hartl, 08. Juli 2019

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Etwas Wärme

Wenn der Regen
Das Feuer löschte
Kann noch Glut
Unter der Asche
Sein

Und das vorsichtige
Wehen
Schlägt dann
Ein, zwei Funken
Frei

Doch sie fallen
In die Nässe
Glühen kurz auf
Bevor sie
Gehen

Trotzdem bleibt
In unseren Seelen
Etwas Wärme
Doch
Bestehen

Feuerstelle mit erloschenem Feuer.

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Feuer in dir

Inspiriert durch die Anime-Serie Lady Oscar. Auch hier gilt der Dank Johanna.

Was willst du tun
Wenn die Funken
Ein Feuer in dir
Entfacht haben?

Was willst du tun
Wenn es sich nicht
Durch guten Willen
Auspusten lässt?

Was wirst du tun
Um es zu löschen
Wenn es dich doch
So sehr wärmt?

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Blumen

In der Ferne
Sehe ich
Blumen brennen

Doch meine Beine
Tragen mich nicht
Dort hin

Und meine Tränen
Löschen nicht
Das Feuer

Doch wer
Kann
Das Feuer
Löschen?

Nicht
Die Entfacher
Nicht
Die Nachbarn

Vielleicht
Die Vergebung
Vielleicht
Die Liebe

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Jarons Reise #012

XII

Jaron hatte das Feuer schon am Abend zuvor entzündet, um eine gute Glut zu bekommen. Jetzt, am nächsten Morgen, legte er die feuchteren Brennmaterialien auf eine kleine Rampe und hoffte, dass das Nachrutschen funktionieren würde. Er war sich auch nicht sicher, ob das raucherzeugende Material überhaupt reichte. Für einen Testlauf fehlte ihm aber die Geduld. Jaron hoffte einfach, dass ihm die Rauchsäule zumindest als grobe Orientierung für den Hinweg reichen würde. Für den Rückweg vermutete er, dass er sich auf die Kerben verlassen konnte.

Also machte Jaron sich auf den Weg. Der erste Ausflug sollte ihn gen Westen. Die Sonne im Rücken ging er los und stellte bald fest, dass auch in dieser Gegend, wie in seinem Jagdrevier, die Bäume vorwiegend im Westen am stärksten verwittert waren. Also machte er die Kerben auf dieser Seite, damit er sie auf dem Rückweg immer vor sich hatte und sie leichter finden konnte.Gezeichneter Busch

Allerdings kam er nur langsam voran. Der Wald war noch dichter als erwartet und wurde immer wieder von Gestrüpp durchwuchert. Er musste also hart arbeiten, um sich einen möglichst geraden Weg frei zu schlagen. Dafür war die Presche leicht wieder zu erkennen und es würde ihm leicht fallen, den Rückweg zu finden. Außerdem fanden sich unter den niedrigen Büschen immer wieder Beerensträucher. Dankend nahm er die saftigen Beeren als kleine Erfrischung an.

Da sich die Sonne jedoch schon langsam über den Zenit schob und Jaron immer noch nicht an der verhofften Lichtung angekommen war, wurde er allmählich angespannter. Dass er die Rauchsäule schon längst nicht mehr sehen konnte, die Bäume waren einfach zu hoch und zu dicht, stimmte ihn nicht gerade besser. Immer öfter hörte man Flüche durch den Wald schallen.

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Jarons Reise #011

XI

Als der nächste Morgen kam, wagte Jaron sich vorsichtig aus der Nische und streckte seine steifen Knochen. Er musste sich wohl daran gewöhnen auf hartem Fels zu schlafen. Er wollte die Nische  für die nächsten Tage als Basis für weitere Erkundungen nutzen. Wer auch immer die Zeichnung angefertigt hatte, möglicherweise hielt er sich irgendwo in der Nähe auf.Gezeichnete Landschaft

 

Jaron kletterte auf den Hügel über der Nische, um einen besseren Überblick über die Gegend zu bekommen. Leider sah er hauptsächlich dichten Wald. Zwei Stellen gab es jedoch, an denen er größere Lichtungen im Wald erkannte. Er erhoffte, dass er dort Siedlungen finden würde.

Bevor er loszog wollte er noch ein paar Vorkehrungen treffen. Sein Plan sah vor, den großen Rucksack vorerst in der Nische zu verstecken und nur mit wenig Gepäck kleine Tagestouren zu unternehmen. Das bedeutete aber auch, dass er unbedingt die Nische immer wieder finden musste. Das bereitete ihm zunächst noch Kopfzerbrechen.

Seine erste Idee war es, Pfeile aus Ästen zu legen. Doch die könnten Tiere finden und zerstören. Dann kam ihm die Idee ein Feuer zu legen. Ein kleines, konzentriertes Feuer, das lange brannte aber ausreichend Rauch produzierte, damit er es über weite Distanzen sehen konnte. Beim Holzhacken kam ihm eine weitere Idee: Er würde auf dem Hinweg kleine Kerben in einigem Abstand in Bäume schlagen. Er hasste es zwar, Bäume unnötig zu verletzen, doch in diesem Fall war es wohl die beste Methode, zurück zu finden. Und so eine kleine Kerbe konnten die Bäume gut verkraften.

Den restlichen Tag verbrachte Jaron damit, eine Grube für das Feuer auszuheben sowie Holz, Gras und Moose zu sammeln. In der Grube wollte er das Feuer entfachen und wenn er ein stabiles Glutnest hatte, die Gräser und Moose zusammen mit kleinen Ästen allmählich ins Feuer rutschen lassen. So erhoffte er sich ein langlebiges aber rauchendes Feuer zu erzielen. Während er nach geeignetem Brennmaterial suchte, stellte er außerdem hier und dar kleine Fallen auf. Es würde sicher nicht schaden, sein Glück zu versuchen.

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Jarons Reise #009

IX

Zum Glück trug er stets sein Feuereisen und Zunder bei sich. Damit hatte er schnell ein kleines Feuer aus rasch zusammengetragenen Zweigen entfacht. Nun offenbarte sich das ganze mit Kohle gemalte Bild. Besser gesagt, die Bilder.

Jaron wurde kalt. Er verstand nicht genau, was er da sah. Doch was er sah, machte ihm Angst. Was waren das für seltsame Dinge? Waren die Menschen diesen Dingern gefolgt? Schwebten diese Dinger über dem Boden? So viele Fragen, so wenig Antworten.Ein Wangemälde

Doch letztendlich fand Jaron seinen Mut wieder zurück. Schließlich bedeutete die alleinige Existenz dieser Bilder, dass es noch andere Menschen geben musste, die anscheinend etwas mehr über die Herkunft dieser mysteriösen Quadrate wussten. Zumindest ging Jaron davon aus, dass die rechteckigen Dinger auf der Zeichnung mit den Quadraten, die er entdeckt hatte, zusammenhingen. Die Anordnung war einfach zu ähnlich.

Vielleicht würde er diese Menschen finden können und endlich mehr über diesen schrecklichen Vorfall herausfinden. Aber zuerst musste er seinen Schlafplatz einrichten. Es wurde langsam dunkel draußen.

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Lied der ausgedachten Rebellen

Am Himmel
Scheint ein
Flackerndes Licht

Auch wenn
Ihr unser
Feuer löscht
Unsere Flamme
Löscht ihr nicht

Die Glut
Sie glimmt
Seit Jahren schon

Entfacht
Habt ihr sie selbst
Auf eurem Thron

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