Hohe See

Ich treibe
Wie eine kleine
Nußschale
In der Weite
Der hohen See

Um mich
Türmen sich
Übermächtig
Wellen
Hilflos-ich-keit

Kleines Boot auf einer großen Welle.

Gleichwohl
Gebe ich mich
Mit scheinbarem
Gleichmut hinein
In den Sturm

Wohl wissend
Dass unnötiges
Rudern
Zwar Schaum
Mich aber nicht
Raus bringt
Aus diesem
Albtraum

Kein Aufgeben
Sondern Aufschauen
Lass den Blick
Schweifen
Den nächsten
Silberstreif greifen

© Hannes Hartl, 03. & 04. Dezember 2018

11 Kommentare

Eingeordnet unter Liebesschnipsel, Lyrik

11 Antworten zu “Hohe See

  1. Ach je, immer noch (das Haus)?
    Ich hoffe ja nicht Hannes.

    • Ach Nati, leider doch. Und es ist so schlimm, wie es klingt.
      Ein Anwalt hat schon drauf geschaut. Vermutlich würden wir Recht bekommen. Aber es würde Jahre gehen.
      Jetzt hoffen wir auf Umwegen zu einem Kompromiss zu kommen. Hoffentlich konnte ich dir den Kern der Misere zusammenfassen.Das ganze würde ein eigenes Buch füllen. Aber ich hab wenig Lust, so ein Buch zu schreiben. Vielleicht wenn das Haus steht ;)

      • Das hört sich nach einem großen Mist an, wirklich ärgerlich für euch.
        Hoffentlich funktioniert wenigstens ein Kompromiss. Jahrelanger Rechtsstreit kann sich nicht jeder erlauben.
        Hätte das Haus schon fertig sein sollen?

      • Das ist es. Ein großer Mist.
        Ja, da sind wir doch zuversichtlicher, dass es über den Kompromiss klappen könnte. Aber noch ist der noch nicht so konkret.

        Das Haus sollte eigentlich im September fertig sein.
        Wir hängen noch an der Bodenplatte für den Keller.

        Einern Rechrstreit kann sich einfach im Moment keiner leisten, weil so lange das Haus nicht genaut würde.
        So lange laufen auch die Kreditkosten und so weiter.

        Danke für den Zuspruch. :)

      • Es steht erst nur die Bodenplatte?😳😳😳
        Das ist ja mehr als eine Katastrophe.
        Da rückt der Zeitplan aber mehr von ab.
        Da weiß man echt nicht was man dazu noch sagen soll.
        Ich hoffe ihr lasst euch nicht unterkriegen und habt trotzdem, auch für die Kinder, eine gute Weihnachtszeit.

      • Nicht mal die Bodenplatte steht.🙈
        Und es gibt noch so viel anderen Mist drum herum.

        Danke dir! Das werden wir ganz sicher haben. Das wünsch ich dir und deinen Lieben auch. :)

      • Ich fasse es nicht. 😳
        Es tut mir mehr als leid für euch.

        Danke lieber Hannes. 🙂🎅🎄

  2. „Hilflos-ich-keit“ ist eine gelungene Wortvariation.

  3. Anonymous

    Das beschreibst du sehr anschaulich. Ich würde gerne ein Rettungsschiff schicken, aber ich weiss nicht wie.
    Schön, dass du nicht verzweifelt und die Hoffnung nicht aufgibst.Es wird dich/euch
    weiter bringen.
    Liebe Grüße
    Mama

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