Lebensfarben

Einst war die Farbe
Aus Silvans Leben
Gewichen
Wie in einem
Vetrocknenden Flussbett
Das Wasser
Hatte sie sich
Komplett zurückgezogen

Was übrig blieb
War das Grau
Das von überall
Auf ihn herabschallte

Das Grau
Des Betons der Stadt
Das jeder kennt
Das Grau
In den Blicken
Der Menschen
Das nur der besiegt
Der lächeln kann.

Doch auch
Wiesen, Flüsse, Tiere
Der Himmel und
Der Regenbogen
Alles war ihm grau
Geworden

Und das tiefste Grau
Sah er im Spiegel
Seiner Seele
Seinem Handeln
Seinen Sehnsüchten

Paar auf Bank.

Doch dann kam Elena
Setzte sich zu ihm
Und wie durch Magie
Nahm sie ihm
Den Schleier
Von der Seele
Vom Herzen
Von den Augen

Farbe kehrte zurück
Floss wieder
In die Adern
Seines Lebens
Füllte ihn an
Lies ihn endlich
Wieder tanzen

2 Kommentare

Eingeordnet unter Liebesschnipsel, Lyrik

2 Antworten zu “Lebensfarben

  1. Schön und berührend, LG Susanne

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