Tagesarchiv: 16. März 2013

Ruine

Hier habe ich beim Schreiben eine Melodie im Kopf gehabt, also ist es wohl ein Lied. ;-)

Vers1:
Dein Mauerwerk blitzt blank
Deine Fenster in Scherben
In der Ecke zerfällt ein Schrank
Wer soll um dich werben?

Pre-Chorus:
In der Werkhalle Bäume
Sie brechen durchs Dach
Zerbröckelnde Träume
Keiner küsst dich mehr wach

Chorus:
Ruine
Wer hat dich ruiniert?
Ruine
Hast dich nicht rentiert
Ruine, Ruine

Vers2:
Überwachsener Stein
Auf deinem Wegen Gewucher
Du lädst nicht mehr ein
Doch hast tausend Besucher

[Pre-Chorus]

[Chorus]

Wer hat dich ruiniert?

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Fremder Mensch

Fremd ist mir deine Herkunft
Fremd ist mir dein Ziel
Fremd sind mir deine Gedanken
Fremd sind mir deine Einstellungen
Fremd sind mir deine Ängste
Fremd sind mir deine Wünsche

Fremder Mensch
Ganz fremd bist du mir
Voll an Geheimnissen
Voll an Fragen
Voll an Lücken

Spekulationsblasen wirft man auf
Und sieht, wie schnell sie platzen
Gar ein hübsches Spiel

Fremder Mensch
Wir könnten uns einigen
Uns gegenseitig
Die Fremdheit zu nehmen

Doch deine Fremdheit
Ist dein Recht
Jeder soll bestimmen können
Wem er fremd sein will
Und wem nicht

Genau wie es mein Recht ist
Dich mir fremd zu lassen
Wer Bekanntheit aufzwingt
Löst meist Befremden aus

Doch eins bleibt uns gemein
Wir haben für wenige Momente
Denselben Ort geteilt
Sodass wir uns
Als Fremde erkennen konnten

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Wer wohnt hier?

Keller: A.Tradition
Sie: Rentnerin
Kinder: Erwachsen
Motto: Bewahren, bewahren, bewahren

Erdgeschoss: F.Kleingeist
Er: Hausmeister
Kinder: Keine
Motto: Regeln, Regeln, Regeln

Schild Hausordnung

1. Stock: Fam. Spießbürger
Er: Abteilungsleiter
Sie: Hausfrau
Kinder: 2
Motto: Schaffe, schaffe

2. Stock: Fam.Schildbürger
Er: Bahnvorstand
Sie: Parkschützerin
Kinder: 1
Motto: Geld & Liebe

Dachgeschoss: Großgeist & Innovation
Er: Künstler
Sie: Erfinderin
Kinder: Keine
Motto: Freiheit, Freiheit, Freiheit

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Schmelzpunkt

Wenn das Eis geht
Zeigt sich mit aller Macht
Wie es um die Welt steht
Wie düster die Nacht

Dann ist das Schicksal besiegelt
Dann bleibt kein Zurück
Das Meer unser Wesen spiegelt
Sehend gehen wir ins Unglück

Edel mag sein unser Wille
Groß gewiss unser Verstand
Doch verweilen wir in Stille
Rührt sich doch keine Hand

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